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Veranstaltung „Frauen in Flüchtlingsunterkünften – Lage erkennen/Rechte wahren“

Das Thema Flucht und Asyl wird derzeit dominiert von den Anforderungen, die sich aus der hohen Zahl der Asylanträge ergeben. Die Länder und Kommunen sind stark belastet und stehen vor der täglichen Herausforderung, Unterbringung und Versorgung zu bewältigen. Fragen der Unterbringung und Kostenübernahme überlagern die Diskussion um die Qualität der Unterkünfte und die Wahrung der Rechte von Asylsuchenden und Geduldeten.

Dies trifft insbesondere vulnerable Flüchtlingsgruppen wie Frauen. Gewalt kann sich durch mehrere Phasen ihres Lebens ziehen: Sie fliehen unter anderem vor geschlechtsspezifischer Gewalt in ihren Herkunftsländern, erfahren Gewalt auf der Flucht und zum Teil auch in Unterkünften in Deutschland.

Aus den menschenrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands sowie der EU-Aufnahmerichtlinie, die aktuell umzusetzen ist, ergeben sich der Anspruch auf Schutz in Deutschland, auf psychosoziale Unterstützung und auf Gesundheitsversorgung. Wie das genau umgesetzt werden kann, wird derzeit vielerorts diskutiert.

Deutsche Institut für Menschenrechte und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration organisieren gemeinsam die Veranstaltung „Frauen in Flüchtlingsunterkünften – Lage erkennen/Rechte wahren“ u.a. mit Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ankündigen, die das . Die Veranstaltung findet im Bundeskanzleramt statt.

Eine Einladung mit Programmdetails folgt. Anmeldungen sind schon jetzt möglich unter: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/index.php?id=3191.

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