Titelbild LIKO

 

Im Zuge der Istanbul-Konvention aktualisiert sich die jahrelange Debatte über das Thema Finanzierung von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen. Für eine Verbesserung der Situation setzen sich Initiativen, Vereine und bundespolitische Gremien ein. Hier gibt es eine Übersicht zu den unterschiedlichen Ideen, Anfragen und Forderungen: Die Frauenhauskoordinierung e.V. unterstützt eine Petition der UN Woman Deutschland und setzt sich für eine bundesgesetzliche Regelung für einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe bei Gewalt ein: FHK Petition In einem FAQ-Papier wurden Definitionen und meistgestellte Fragen und Antworten zum Modell Rechtsanspruch zusammengestellt: FAQs-Rechtsanspruch_FHK
Die Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ZIF) hat sich ebenfalls mit der Option Rechtsanspruch auseinandergesetzt und positioniert sich folgendermaßen: Rechtsanspruch ZIF  Weiterhin hat die ZIF ein 3-Säulen-Modell zur einzelfallunabhängigen Finanzierung von Frauenhäusern erarbeitet: 3-saeulen-modell zif
Der bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen Gewalt e.V. erläutert die Finanzsituation von Fachberatungsstellen und fordert eine bedarfsgerechte Finanzierung mit notwendigen Mindeststandards: bff Fachberatungsstellen badarfsgerechte Finanzierung
Der Deutsche Juristinnenbund hat sechs Tehmenpapiere zusammengestellt, die Umsetzungsdefizite bei der Istanbul-Konvention aufzeigen. Themenpapier 3: Umsetzungsdefizite bei der Finanzierung von Schutzunterkünften und Fachberatungsstellen: djb Umsetzungsdefizite bei der Finanzierung
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellten am 25. November 2019 zwei Anträge an den Bundestag, zum Einen: Verantwortung für Frauen in Frauenhäusern zu übernehmen: Bündnis 90 Die Grünen
und Beratungsangebote für gewaltbetroffene Frauen zu stärken: Beratungsangebote
Die FDP-Fraktion des Bundestages hat in ihrer Drucksache den Bundestag aufgefordert, Frauenhäuser als Teil des staatlichen Schutzauftrages wahrzunehmen. Frauenhäuser als Schutzauftrag FDP

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) übernimmt weiterhin seine Verantwortung gegenüber den Betroffenen sexuellen Missbrauchs und wird den Fond Sexueller Missbrauch (FSM) dauerhaft verstetigen. Betroffene sexueller Gewalt sollen weiterhin nicht nur niedrigschwellige und bedarfsgerechte sondern auch zukünftig zeitnahe Hilfe erhalten.
www.fonds-missbrauch.de

Die ärztliche Mitteilungspflicht an Krankenkassen, wird für Fälle von physischer und psychischer Misshandlung und sexualisierter Gewalt gegen Erwachsene aufgehoben.
Aenderung_294a (1)
Presseerklärung
Bundesgesetzblatt

Die „Mindeststandards zum Schutz von  Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften“ sind das Ergebnis einer gemeinsamen Arbeit der Initiative unter Federführung des BMFSFJ und UNICEF.
Mindeststandards_Schutzkonzept

Seit 2005 gibt es in Mecklenburg-Vorpommern die pro-aktive Krisenintervention für Kinder und Jugendliche nach häuslicher Gewalt. Die Broschüre gibt einen Einblick von der Entstehung des Konzeptes bis zur Evaluation nach 10 Jahren Kinder- und Jugendberatung in Mecklenburg-Vorpommern.
Pro-aktiver Kinderschutz bei häuslicher Gewalt

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