Titelbild LIKO

 

„Die Istanbul-Konvention intersektional denken“. Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert diese Fachkonferenz und stellt die Themen Intersektionalität, Mehrfachdiskriminierung und Flucht in einen Kontext zur Istanbul-Konvention. Zu Beginn kommen am 6. September in Berlin Institutionen aus Politik und Verwaltung mit verschiedenen NGOs ins Gespräch, um die intersektionale Auslegung der Istanbul-Konvention mit einem Fokus auf queere Frauen mit Fluchthintergrund zu diskutieren. In einem zweiten Teil diskutieren Nichtregierungsorganisationen, LBTQI-Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund sowie Expert*innen aus der Wissenschaft in Workshops und Panels mögliche Praxisansätze. Hier geht es zur Anmeldung:
https://calendar.boell.de/de/event/die-istanbul-konvention-intersektional-denken

„Nichts über uns ohne uns“. Die aktive und informierte Beteiligung von Menschen mit Behinderungen an allen sie betreffenden Entscheidungen, ist eine Grund-Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Am 22. September in Halle (Salle) wird über politische Partizipation, bestmögliche Teilhabe, Mitwirkung und Mitbestimmung sowie gute Beispiele für aktive und informierte Beteiligung von Menschen mit Behinderungen als Bedingung für Teilhabe besprochen. Anmeldungen  per E-Mail an: teilhabe(at)ms.sachsen-anhalt.de

„Digitale Gewalt und Datensicherheit“.  Save the date. Frauenhauskoordinierung möchte über die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Sensibilisierung für digitale Gewalt und der Umsetzung von Maßnahmen zur Datensicherheit am 5. Oktober 2022 diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich an Frauenhäuser und Fachberatungsstellen in der Mitgliedschaft. Programm, Tagungsort und Anmeldungen gehen später zu. Anmeldungen unter https://pretix.eu/FHK/fachtag-dg/

„Umgangsanbahnung und Umgangssicherung im Spannungsfeld von Jugendhilfe und Familienrecht“. Die rechtlichen und sozialpädagogischen Möglichkeiten für Umgangspflegschaft und Umgangsbegleitung gewinnen eine immer größere Bandbreite. Gleichzeitig ist aber auch eine gewisse Unübersichtlichkeit und Zuständigkeitsverweisung zu konstatieren. Dieser Fachtag am 7. Oktober in Dresden bemüht sich, den Fokus der betroffenen Kinder wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen und die verschiedenen Perspektiven zu entschlüsseln. Bitte beachten Sie die Hinweise zu den Teilnahmegebühren.
2022_FVAK_Fachtag_Umgangsgestaltung 2022_FVAK_Fachtag_Umgangsgestaltung_Anmeldung

„Schutz und Unterstützung von gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern“. Der Deutsche Verein hat sich intensiv mit zwei Aspekten aus diesem Themenfeld befasst. Zum einen wurden Empfehlungen für die Absicherung des Hilfesystems für von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffene Mädchen, Frauen und ihre Kinder erarbeitet, zum anderen Empfehlungen für eine Reform des Familien- und Familienverfahrensrechts unter Berücksichtigung häuslicher Gewalt. Beide Empfehlungen sollen am 17. und 18. Oktober auf einer Fachveranstaltung in Berlin vorgestellt und im Austausch mit Politik, Wissenschaft und Praxis diskutiert werden:
https://www.deutscher-verein.de/de/veranstaltungen-2022-schutz-und-unterstuetzung-von-gewaltbetroffenen-frauen-und-ihren-kindern-4539,2493,1000.html

Save the Date „Lokale Strukturen und spezifische Verfahren zur systematischen Berücksichtigung häuslicher Gewalt bei Sorge- und Umgangsregelungen
und in familiengerichtlichen Verfahren“.
Die Fachtagung zum Abschluss des 14-monatigen Projekts dient dazu, Befunde einem interdisziplinären Fachpublikum vorzustellen. Erfolgsversprechende Ansätze zur Verbesserung des Schutzes für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder im Kontext von Umgangs- und Sorgeregelungen sollen am 15. Dezember in Berlin, u.a. mit Vertreter*innen der einbezogenen Standorte diskutiert werden.Es handelt sich um eine Hybridveranstaltung.

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